Holunderblütensirup und Holunderblütenessig

Hier mal unsere ersten Holunderbüten-Rezept. Es folgen hoffentlich noch mehr.

4 kg Zucker
2 l Wasser
75 g Zitronensäure
ca. 30-40 Holunderdolden
4 Bio-Orangen
2 Bio-Zitronen

Zucker, Wasser und Zitronensäure, auf dem Herd erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat (ja er löst sich tatsächlich). Die Zitrusfrüchte in Scheiben schneiden und mit den Holunderblüten zum Sirup geben.
Das ganze 3-5 Tage ziehen lassen. Dann in saubere Flaschen füllen. Wer auf Nummersicher gehen will, kann den Sirup auch aufkochen und heiß abfüllen.

Für den Essig, der fast schon was von einem Balsamico oder so hat aufgrund der Süße, werden einfach die Blüten die nach dem Abfüllen übrig bleiben mit Obstessig übergossen und nochmal 1-2 Tage ziehen gelassen. Am Schluss kann man je nach Geschmack noch ein wenig Sirup dazugeben.

Kiwi-Mango und Kiwi-Zitrus-Marmelade

Wenn man mal größere Mango und Kiwi Mengen verbrauchen muss, und auch noch ein paar schrumpelige Orangen und Grapefruits rumliegen…

Mango-Kiwi-Marmelade:

1 Kg grobgeschnippelte Kiwi (also geschält und geviertelt)
1 Kg grobgeschnippelte Mango
ordentlicher Schluck Zitronensaft
1 Kg 2:1 Gelierzucker

Alles zusammen pürieren und aufkochen und dann für ca. 4 min kochen lassen. In vorbereitete Gläschen füllen und sauber verschließen.

Kiwi-Zitrus-Marmelade (sehr lecker!)

1 kg Kiwi grobgeschnippelt
1 kg Zitrussaft (hier: 3 Grapefruits und jeweils ca. 5 Orangen und Blutorangen)
1 kg Gelierzucker 2:1

Alles zusammen pürieren und aufkochen und dann für ca. 4 min kochen lassen. In vorbereitete Gläschen füllen und sauber verschließen.

Guten Appetit

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Kiwi-Mango-Bananenmarmelade

Zutaten:

50 Kiwis
4 Mangos
sechs Bananen
(ergibt ca. 2500g Früchte)
750g Gelierzucker 3:1 (wer es süßer mag, kann natürlich auch ein anderes Verhältnis wählen)
2-3 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Die Früchte schälen, in kleine Stückchen schneiden und mit dem Zauberstab zerkleinern. Danach den Gelierzucker und den Vanillezucker untermischen und die Masse unter ständigem Rühren zum kochen bringen. Nach ca. 4 Min. Kochzeit kann man dann die Gelierprobe machen. Ist diese zufriedenstellend, kann die Marmelade unverzüglich in frisch ausgespülte Gläser gefüllt und mit einem Deckel verschlossen werden.
Zum Abschluss die Gläser noch für fünf Minunten auf den Deckel stellen und fertig ist die Marmelade.

Viel Spaß beim ausprobieren.


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Sammelsaison ist eröffnet

Seit ein paar Tagen kann in Karlsruhe und Umgebung das erste Wildgemüse des Jahres geerntet werden – Der Bärlauch.

Wir waren gestern im Wald und haben uns auf den ersten Bärlauch gestürzt. Wenn ihr die Augen etwas offen haltet, könnt auch ihr die grünen Büschel in Hülle und Fülle in den Wäldern finden.

Aber Achtung! Ihr solltet den Bärlauch nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln! Einfach ein Blättchen abreißen und in den Händen zerreiben und daran riechen. Der unverwechselbare Knoblauchduft wird euch den Bärlauch offenbahren.

Rezept Bärlauchpesto

40 l Bärlauch (locker geschichtet)
1 1/2 kg Walnüsse (mit Schale)
1/2 kg Haselnüsse (mit Schale)
1/2 kg Parmesankäse
ca. 1 1/2 l Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bärlauch waschen und grob hacken. Die Nüsse knacken und die Kerne herauspuddeln. Den Parmesan grob würfeln. In einem hohen schmalen Gefäß alle Zutaten mit dem Zauberstab zerkleinern und vermischen. Dazu passen Nudeln.

Achtung: Ergibt große Mengen! Ihr solltet ca 10-15 Gläschen zum einfüllen bereitstellen. Vor dem verschließen das Pesto mit einer dünnen Ölschicht versiegeln.

Liebe Grüße

Schrecksenmeisterin und Knoblauchfee

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Käuterküche

Das Essen liegt zwar am Wegesrand, aber nicht immer haben wir Lust selber zu kochen. Für alle die sich auch mal gerne bekochen lassen wollen kommt hier mein kleiner Restaurant-Tipp:

Die Kräuterküche

Die Kräuterküche ist ein kleines beschauliches Restaurant in der Innenstadt von Karlsruhe. Sie kocht wie ihr Name schon sagt mit frischen Kräutern und das ganz besondere daran, sogar mit frischen Wildkräutern. Zudem werden nur regionale und saisonale Produkte verwendet, die zudem noch Bio sind. Natürlich wird auch auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet.
Eine Standardkarte hat die Kräuterküche nicht, aber dafür eine große Auswahl an Gerichten, die regelmäßig wechseln und die Kräuterküche-Klassiker. Als wir diese Woche da waren hatten wir Vegetarische Spinattaschen an frischem Gemüse,
Ravioli mit Käse-Birnen-Füllung, Spaghetti mit frischen Pfifferlingen (aus Wildsammlung) und einen der Klassiker, Kräuterpfannkuchen mit Tomaten-Zucchinigemüse. Alles sehr sehr lecker und frisch zubereitet.

Die Preise für eine Hauptspeise liegen so zwischen 8 und 20 Euro und sind natürlich für den studentischen Geldbeutel auf Dauer nicht zu vertragen. Aber ab und zu sollte sich sowas aber schon geleistet werden.


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Rezepte von gestern Nacht

Die Klaufpiratinnen haben sich gestern getroffen und aus ihrer Beute der letzten Tage Marmelade gekocht. Damit ihr auch was davon habt, hier die Rezepte:

Holunder-Apfel Marmelade

  • 3 kg Apfelpamps*
  • 2 l Holunderbeerensaft
  • 1 l Wasser
  • Gelierpulver 3:1 (bei uns 5 Beutel)
  • 1,5 kg Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Alles miteinander aufkochen und unter ständigem rühren 3 bis 5 Minuten köcheln lassen. Bitte wirklich die ganze Zeit rühren, denn sonst spritzt die erhitzte Masse durch die gesamte Küche. Sobald der Pamps fertig gekocht ist, die Zimtstange wieder rausfischen und alles pürieren. Danach in die vorbereiteten heißen Gläser einfüllen, den Deckel schließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

    Mahonien-Birnen Gelee

  • 1 l Mahoniensaft
  • 1 l Birnensaft
  • Gelierpulver 3:1 (bei uns 2 Beutel)
  • 700 g Zucker
  • Die Säfte zusammen mit dem Gelierpulver und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Nach dem die Masse 3 Minuten gekocht hat kann man die Gelierprobe machen. Dafür einfach ein Messer in das heiße Gelee stecken und dann nach oben halten. Wenn der herunterlaufende Tropfen geliert, ist die Probe geglückt und man kann die Masse in die vorbereiteten Gläser füllen. Zum Schluss noch kurz auf den Kopf stellen und fertig ist ein wunderbares Gelee.

    *Apfelpamps = das übriggebliebene Fruchtfleisch das nach dem Entsaften übrigbleibt, auch Trester genannt.


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    Container-Tour

    Wir haben in dieser Nacht eine Container-Tour durch Karlsruhe gemacht – und das mit großem Erfolg!
    17 Brote
    5 Knoblauchbaguettes
    3 Pflanzen
    2 Dosen Haarspray
    2 Packungen Bulgursalat
    1 Fruchtjoghurt
    1 Packung Schokowaffel
    ganz viel Obst, darunter eine Packung Baby-Bananen und
    14 Zitronen
    ganz viel Gemüse, darunter 1 Packung 1A ungarische Paprika
    1 Päcken Geflügelwurst

    Aus dem Gemüse haben wir erst einmal einen leckeren Gemüseeintopf gezaubert und den Rest schwesterlich geteilt.

    Containern_1 Unsere Beute (zumindest fast alles…)

    Hallo zusammen

    Dies wird der Blog der Klauf Piratinnen. Der Blog befindet sich noch im Aufbau, doch bald werdet ihr hier Informationen über alles finden, was wir in Karlsruhe schon erfolgreich gesammelt und verarbeitet haben.

    Auch über die Früchte und Nüsse werden wir mehr berichten.

    Ich hoffe ihr werdet euren Spaß an unserer kleinen Dokumentation des „Essens am Wegesrand“ haben…